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über dar schwarze Meer nach den Küsten vonAsien und Griechenland, wo sie sich gewaltigviele Beute holten. Der Kaiser Claudius IIrichtete aber (269) in Griechenland eineschreckliche Niederlage unter ihnen an; dieZahl der gctödtetcn Gothcn bclief sich anshundert tausend, und der gefangenen Wei-ber waren so viele, daß jeder Sieger sichzwei» bis drey aussuchen konnte. Dennocherlaubte ihnen Aurclius, sich in Dacien nie-derzulassen. Zum Glücke für die Römerwurden aber die Streifzüge der Gothcn durchdie Handel zwischen ihren Fürsten und Ed-len auf einige Zeit gehemmt.
Die Franken, Sachsen und Alemannenwurden indessen dem westlichen Theile desrömischen Staates immer gefährlicher. DieFranken und Sachsen beunruhigten besondersdie Küsten von Belgien und Gallien. Ma-ximilian konnte ihnen nicht genug widerstehen,und Carausius, der sich in Britannien zumKaiser aufwarf, schloß, um sich zu behaupten,sogar eine Verbindung mit ihnen, und gabihnen nicht nur Schiffe, sondern auch Offi-cierc, die sie in der Schiffkunde, und im
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