Druckschrift 
5 (1802)
Entstehung
Seite
181
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Meer bis nach Asien. Die Angriffe der deut-schcn Völker wurden immer dringender, im-mer unaufhaltsamer. Die Gothen boten alleihre Kräfte auf, um in das römische Gebietauf der rechten Seite der Donau einzudrin-gen. Decius trieb sie (250) von Nicopolisin Nntcrmösicn zurück; sie kamen aber, vonihrem Könige Kniva geführt, bald wieder,hieben die ganze Armee, die des Decius Sohnanführte, nieder, und verwüsteten Thracien,nebst einem großen Theile von Makedonien.Decius siegte zwar (251) über dieselben;aber er sah seineu Sohn fallen. Nun dranger in die Mitte der Feinde ein, und fand sei-nen Tod. GalluS bewilligte den schrecklichenGothen, um nur von ihnen nicht beunruhigtzu werden, einen jahrlichen Tribut; sie fielenaber doch bald wieder in Mösicn und Panuo-nicn ein. Valerians Feldherren hielten sienoch ziemlich glücklich von der Donau ab.Hierauf nahmen sie, in Verbindung miteinigen mit ihnen verwandten Völkern (258'— 267) einen großen Zug nach Kleinasienvor. Sie fuhren, von der Mündung desDuiesrers, mit einer Flotte von einigen tau-send kleinen Schiffen, aus, und fuhren damit

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