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der Feinde tapfer zurück; aber sie waren ineiner engen Gegend eingesperrt, wo sie, vonder standhaften Gegenwehr ermüdet, unddurch das viele vergossene Blut entkräftet,mit dem schrecklichsten Durst kämpften. Ver-gebens gieng Aurelius durch alle Glieder,um seinen Offieiercn und Soldaten Mutheinzusprechen. Ihre Verzweiflung stieg im-mer höher, als plötzlich ein heftiger Regenaus den Wolken stürzte, den die lechzendenSoldaten mit ihrem Schilde, ihrem Helme,ihrem Munde anffieugen. Wahrend daß siean weiter nichts, als an die Befriedigungihres quälenden Durstes dachten, wurden sievon den Quaden von neuen angegriffen. Al-lein ein heftiger Sturmwind trieb ein fürch-terliches Gewitter den O.uadcn so gewaltsamentgegen, daß die Römer Zeit gewannen,sich zu erholen, und unter den Deutschen eineschreckliche Niederlage anzurichten. Die leicht-glaubige Welt dieses Zeitalters hielt dieseBegebenheit für ein Wunder, und die Chri-sten schrieben dieses Wunder dem eifrigenGebethe einer Legion von christlichen Solda-ten zu, die sich unter der Armee des Kaiseesbefunden haben sollte. Aurelius war (174) froh,
daß