Druckschrift 
5 (1802)
Entstehung
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fthr bald in eine blutige Schlägerei) über.Saßen Männer und Jünglinge beym frohenMahle beysammen, so gewahrte ihnen einkriegerisches Schauspiel ein besondres Ver-gnügen. Einer der muthigsten Jünglingesprang unangekleidct, von einem Kreise spitzi-ger Schwcrdtcr und Spieße umgeben, soglücklich herum, daß er jeder Wunde auswich.Glücksspiele verfolgten die damahligen Deut-schen so leidenschaftlich, daß sie ihr ganzesVermögen, daß sie wohl gar ihre Freyheitauf das Spiel setzten, und der, welcher ver-lohnen hatte, ließ sich von dem Gewinnerruhig binden, und als Knecht verkaufen.Vom Leichenbegängnisse war gewöhnlich allePracht entfernt, und selten geschah es, daßman für die Leiche eines, durch muthigc undtapfere Thaten ausgezeichneten Mannes, einenScheiterhaufen von besondern Holzarten an-zündete; daß man diesem Scheiterhaufen auchdas Streitroß und die Rüstung widmete.Die Stelle, wo des geehrten Mannes Aschevergraben wurde, bezeichnete ein Nasenhügel.

Die damahligen Deutschen lebten von derJagd und Viehzucht, und nur sehr wenige

trieben