Druckschrift 
20 (1808)
Entstehung
Seite
390
Einzelbild herunterladen
 

zyo

rer, und vielleicht auch der Höfe, einen ent«scheidenden Einfluß. Was sollte, wenn Oest«reich sich den Besitz von Elsaß zueignete, sei«mm Bundesgenossen Preussen zu Theil wer«den? Ueber diese Frage dachte man zu Wienund Berlin nicht übereinstimmend. Seitdemschien Preußens Eifer, Oestrcichs Vortheilzu befördern, erkaltet. Das gewöhnlicheSchicksal der Coalitionen, das so leicht tukeinem andern Kriege mehr, als in dem ge«genwärtigen, von der Erfahrung bewährtwurde.

Genug die Preussen und Sachsen schränk«ten sich seit der Zeit immer mehr auf bloßeWerthcidigung ein. Um so mehr gcricihWurmser in eine bedrängte Lage. SeineStellung an der Motler war, wegen dervielen Franzosen, von welcher sie angefoch«ten wurde, zu ausgedehnt. Pichegru, derneue Oberbefehlshaber der Nheinarmee, demder Convent die Ordre:Landau oder Tod!"gegeben hatte, bestürmte fünf Wochen hin«durch (seit dem 19. Nov.) die Oestreichcrtäglich. Seine Angriffe nahmen, besondersseil dem Anfange des Decembers, an Heftig«

keil