Druckschrift 
20 (1808)
Entstehung
Seite
391
Einzelbild herunterladen
 

Zyr

keit zu. Wurmser war froh, daß er seineArmee in die wohlverschanzte Stellung ander Motter, die sich von Drusenheim bisan das Gebürze erstreckte, konnte einrückenlassen. Er hoffte in derselben die tteborgabevon Landau, so wie den Zeitpunkt zur Be»ziehung der Winterquartiere in Elsaß, abzul.warten, aber er sah seine schöne Hoffnunggewaltig getauscht.

Während daß die Armee der Oestreichcrund ihrer Bundesgenossen von 60,000 bisauf40,000 zusammengeschmolzen war, wuchsdie Streitermasse von Pichegru bis auf90,000 an. Dort kämpften großen TheilsLeute von 50. 60 Zähren, durch Kränklichkeit,schlechtes Wetter und Mangel mißmuthig.Hier fochten rasche, kühne, jeder Gefahr tro«tzende Jünglinge, für deren Bedürfnisse reich,lich gesorgt war, deren Muth durch ungünstigeWitterung nicht niedergeschlagen wurde. DieFranzosen konnten ihre Kräfte gegen die Oest«reicher um so stärker aufbiethcn, je ruhigersteh die Preussen in ihren Cantonierungenverhielten, je weniger sie an diesem heftigenKampfe Theil nahmen. Um sich demselben

doch