Druckschrift 
20 (1808)
Entstehung
Seite
354
Einzelbild herunterladen
 

Z54

Sckrecken ergriffen wurden, daß sie,rettesich , wer kann!" rufend, von den Linien»truppen sich trennten. Diese Unordnunq bc»nutzte eine Abrheilung östreichischer Cavalle»rie zum glücklichen EinHauen, und die bey,den Colonnen des linken französischen Fiü»gels wurden ganz in Unordnung gebracht.Ihr Oberbefehlshaber Miranda, der sie we»der durch sein Zureden, noch durch sein Vey»spiel zum Stehen bringen konnte, geriethin Verzweiflung. Dumourier mußte sich zumRückzüge entschließen. Voll Unmuth klagteer den Mtranda als den Urheber des ver«lohrnen Treffens an. M-randa schob dage»gen alle Schuld auf die Anordnungen desAdergenerais. Beyde, Dumourier und Mi»randa, hairen aber ihre Pflicht gethan, unddie eigendliche Ursache des Unglücks, wel»ches die französische Armee bey Nserwindentraf, lag in den heimlichen Ranken der Ja»cobtner, die zur Ausübung ihrer Rachsuchtgegen Dumourier einen Vorwand zu habenwünschten. Sckon auf dem rechten Flügelwar, durch das Anstiften der jacobinischenFeinde. Dumouriers, eine so große Unord»nung sichtbar, daß Dumourier, unterstützt von

den