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Um dem Sittenverderbnisse dieses Hofes,und dem für den Staat so schädlichen Ein-flusse desselben, einen starken Damm entge-gen zu setzen, mußte Ludwig XVI mehrkraftvolle Entschlossenheit besitzen, mußte erseine guten Rathgeber nicht dem Spiele derHofränke preisgeben. Machault, den ihmselbst der sterbende Vater als. den besten Ver-walter der Staatswirthschast empfahl, beriefer durch ein eigenhändiges Schreiben an seineSeite; aber nur wenige Stunden waren fürdie Höflinge hinreichend, ihn den unerschüt-terlich biedern Machault gegen den leichtsin-nigen Maurepas vertauschen zu lassen *).Den traurigen Zustand der Finanzen verges-send, ließ sich Ludwig XVI noch zur Teil-nahme an dem amerikanischen Freyheitskriegebereden, und durch diesen wurde die Schul-denlast noch um 500 Millionen vermehrt.Indessen dauerte die Hofverschwenduug un-unterbrochen fort, blieb der Leichtsinn in derVerwaltung der Staatseinkünfte herrschend.„Ich habe", sagre der Gencralconcroleur derFinanzen, „meinen Secrerär; dieser hat ge-gen hundert Commis; aus den Berichte»
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-r) Thkil XVIli, S. uz. fgg.