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Dauphins war, seine Liebe angetragen. Siegab jedoch ihrem Gcmahle davon Nachricht,und dieser machte ihm deswegen die lebhafttesten Vorwürfe. Doch Orleans hatte übersHaupt so wenig Gefühl für das eheliche Glück,baß er seine sinnlichen Ausschweifungen, auchwährend der Verbindung mit der licbenswürsdigen Tochter von Penthicvre, immer fortsfetzte, und daß er dieselbe zur Trennung ih<rcr Verbindung nöthigte. Das Palais royal,seine Wohnung, war der Schauplatz der woftlügstigsten Feste. Zu St. Cloud ließ er dieunsittlichsten Schauspiele aufführen. Der durchden übertriebenen Genuß der sinnlichen Freutden ganz erschöpfte Orleans suchte nun seinsLangeweile durch die Spislsucht zu tödten.Ein vorzügliches Vergnügen gewahrte ihmdas Pferderennen, das er in England kentuen lernte. Betrügerische Wetten brachtenihm manche schöne Summe ein, aber mamchcr gericth auch dadurch in tiefe Schulden.Der König sah sich deswegen bewogen, diePferderennen zu vcrbiethen. Orleans nahmnun zu den Hazardspielen seine Zuflucht.Der wollüstige, spiclsüchtige Orleans triebsich immer mit ehrsüchtigen, rachgierigen Ents
würfen