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20 (1808)
Entstehung
Seite
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rathete er die schöne, wegen ihrer großenSittlichkeit allgemein beliebte Tochter des Herszogs von Penthievre. Von diesem erbte er,vhnedieß schon unermeßlich reich, alle seineDomänen. Seine Hoffnung, auch dessenNachfolger als Großadmiral zu werden,wurde aber getäuscht. Orleans hatte in derSchlacht bey Ouessant wenig Much bewiesen»Der Hof verlieh jene Würde dem ältestenSohne des Grafen von Artois, dem Ducd'Augoulsme. Seine älteste Tochter sollte den»selben Heyrathen. Schon waren alle Anstaltenzur Vermählung gemacht; man wünschte demHerzog von Orleans schon Glück, als die Kö»nigin den Fortgang dieser Sache plötzlich hemm»te. Sie bath den König, dem Duc d'Augon»leme ihre Nichte, die Tochter der Königin vonNeapel, zur Gemahlin zu geben. Ludwig XVInahm sein Wort ungern zurück. Orleans er»trug diese Kränkung mit scheinbarer Gleich»gültigkeit; aber die Sehnsucht nach Nachekochte tief in seinem Innern, bis er zur Be»friedigung derselben eine günstige Gelegenheitfand. Man giebt jedoch noch eine andrefrühere Ursache seiner Erbitterung gegen dieKönigin an. Er hatte ihr, als sie noch

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