Druckschrift 
17 (1806)
Entstehung
Seite
430
Einzelbild herunterladen
 

4ZL>

tcn, in der Nähe betrachten; sie wurden je«doch von den Bajonnctten von zo Grenadic«ren, die ihre Ausgange besetzt hielten, zu«rückqewiefen. Hierauf schlichen sie sich ein«zcln fort.

Gustav begab sich nun, von den Officic«reu, und einer großen Anzahl von Soldatenbegleitet, nach dem andern Theile der Stadt,wo die übrigen Besatzungstruppen aufgestelltwaren. Auch diese bedachten sich gar nicht,ihn ihrer Ergebenheit zu versichern. In we«Niger als einer Stunde sah Gustav allesKricgsvmk in Stockholm seinen Befehlen uu<lcrworfcn. Er ließ hierauf unter die Sol«baten Patronen austheilen, und auf verfehle«denen Platzen Kanonen aufstellen. V?y denletztern standen Artilleristen mit brennendenLunten. Ohne einen vom Könige unter«schriebcncn Paß, durfte uieniand zum Thorehinaus. Rudbcck, der, mir dem bloßen De«gen in der Hand, laut schreuend:Scluve«den! Brüder! zu den Waffen! zu den Waf«fen! sonst ist's um eure Freyheit gethan!"durch die Straßen lief, wurde verhaftet.Eben dicfes Schicksal hatten die übrigenHäupter der Mützeuparthey.

Gustav