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Gustav, jetzt gleichsam der Eroberer derHauptstadt, ließ, vom Zeughause aus, diefremden Gesandten zur Mittagstafel cinla-den. Theils wollte er ihnen Sicherheit ge-währen; theils wollte er sich in Ansehungihrer sicher stellen. Um die Nothwendigkeitdieser vorsichtigen Maßregel einzusehen, darfman sich nur an einen Vergenncs, an einenOstermann, an einen Shrridan, Sccretärder englischen Gesandtschaft, erinnern. Hier»auf leistete auch der Stadtrath, und die Ad-miralität, dem Könige den Eid der Treue.Während der darauf folgenden Nacht bliebendie Soldaten immer unter dem Gewehre,und Gustav selbst befand sich fast immer zuPferde. Seine treuen Officiere hatten sichin der Stadt vertheilt. Aber alles blieb ru-hig. Die Hüte freuten sich über den Unter,gang der Mützen. Die Mützen, die einan,der selbst nicht trauten, bedienten sich jetztdes einzigen ihnen noch übrigen Rcttungs,mittels. Sie unterwarfen sich, und bewar-ben sich um die Gnade des Königs. Dergroße Haufe des Volkes frohlockte über dasEnde des drückenden Aristokrarismus, undfreute sich des schönen freundlichen Königs.
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