z;i
Prinzen brachte man nun in das waldaischeKloster auf einer Insel dieses Sees, nahebey der Landstraße, die von Petersburg nachMoskau führt. In den letzten acht Jahrenseines Lebens (feit 1756) war er in Schluß»selburg eingesperrt; in einem gewölbten Zinnwer mit steinernen Mauern, mit einem Fuß«bodcn von Backsteinen, mit Glasscheibe»,dle man durch einen Ueberzug von Gips fürdie Augen derer, die sich ausserhalb befanden,undurchsichtbar gemacht hatte. Hier bestandsein ganzes Hausgeräthe aus einem Schiebe»bette, einem Tische, und einigen Stühlen.Manchmahl durfte er, im Innern der Fc»stung, die freye Luft genießen. In dieserEinschließung war sein Körper zu einer Langevon sechs Fuß gediehen; dabey war er schönund stark gebaut. Seine kleinen Augen wa«rcn nicht ohne Feuer, und eine schöne, blaßeGesichtsfarbe nahm zu seinem Vortheile ein.Aber seine Vcrstandeskräfte blieben unentwlk»kclt. Er lernte weder lesen, noch schreiben;er sprach sehr unverständlich; im Zorne stam»mcltc er; im Trunke gab er Beweise vonTollheit; auch ausser demselben schien erzuweilen wahnsinnig. Anfangs hielt man
ihm