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und da lieben und geliebt werden ein Haupt-erfordcrniß ihrer Glückseligkeit ausmacbte, sobrachte es der schöne Mann endlich dahin,daß sie sich heimlich in eine eheliche Verbin-dung mit ihm einließ. Ucbrigens war esihr Grundsatz, die Ausländer, die so oft dieThronveräudcruugcn in Rußland veranlaßthatten, von der Theilnahme an der Negie-rung auszuschließen, und sie zog ihnen da-her sogar unwissende Inländer vor. Der Adeldrückte den Bürgerlichen so gewaltig nie-der, daß er ihn nicht höher, als bis zumSecretär, steigen ließ. Die Justiz war ge-gen Gcldbestcchungen nicht spröde, und dieEntscheidung der wichtigsten Angelegenheitenhicng nicht selten von Laune und Leidenschaftab. Die Staatskasse blieb, der drückendenAuflagen ungeachtet, arm. (Der siebenjährigeKrieg hatte ihr allein zo Millionen Rubel ge-kostet.) Alle gemeinnützigen Ansialte» gerie-then in Verfall. Daß die Elisabeth (1758)«ine Akademie der Mahler und Bildhauer stif-tete, macht eine kleine Ausnahme aus, unddaß sie kein Todcsurthcil unterzeichnete, be-weiset vielleicht eben so sehr die Schwäche,als die Gutmüthigkeit, ihres Charakters.
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