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Der Nachfolger der Elisabeth, Peter Fe,drowitsch, Sohn des Herzogs Karl Friedrichvon Holstein 5), der bereits seit seinem funftzehnte!, Jahre in Nußland lebte, war vonseinen russischen Lehrern, entweder ans Umwissenheit, oder aus Absicht vernachlässigtworden. Wenigstens entsprach er nicht denHoffnungen, die sich seine holsteinischen Leh,rer von ihm gen^cht hatten. Diese Hoff,uungen waren jedoch zu schmeichelhaft, weildas zwanzigjährige Leben, das Peter alsGroßfürst führte, es sehr wahrscheinlichmacht, daß es ihm zwar nicht an einer g«wissen Lebhaftigkeit des Geistes, aber anVerstand, und an der Fähigkeit, seinen Lei«denschastcn zu gebiethen, und guten Rath zubenutzen, fehlte.
Der Anfang seiner kurzen Negierungschmeichelte den Erwartungen nicht wenig.Er übte an dem Grafen Münnich sogleicheine Handlung der Humanität aus. Derum Rußland so verdiente Mann, der ?.rJahre in Sibirien durchlebt Halle erhielt
(1762)
") Theil xvi, S, 67.
Theil XVI. S. 4?.