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dessen Leben Nadir noch immer schonte, er-mordet, und die Unterthanen unbarmherzigbehandele; er machte sogar Anstalten, diedem Leben seines Vaters droheten. Dertreulose Sohn wurde jedoch von dem Vaterbald überwältigt, und durch die Blendungder Augen in den Stand versetzt, an keinerRevolution weiter Antheil nehmen zu kün-uen. Doch auch Nadir war nicht immerglücklich. Sein Heer erlitt in einer Schlachtgegen die Tataren in Lesghistan, ans derkaukasischen Landenge, eine große Niederlage.Zu seinen Feinden gehörten jetzt auch dieTürken, die einen Nebenbuhler desselben,den Schah Rade, unterstützten; er besiegtejedoch denselben (174;) bey Eriwan in eineräusserst blutigen Schlacht. Der Großsnltaikfühlte durch dieselbe seine Macht so erschüt-tert, daß er den Persern die freye Wallfahrtnach Mccea nicht länger verweigern durfte.
Der glückliche Krieger Nadir konnte sichdie Liebe und das Zutrauen der Perser aberdoch niemahls erwerben. Diesi war jedochauch seine Absicht nicht; vielmehr legte erihnen, um allen Muth zur Aeusserung ihresN 2 Frey-