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FreyhcitSgcfühls in ihnen zu ersticken, uner-schwingliche Abgaben auf, die mit unmensch-licher Grausamkeit eingetrieben wurden. DieVerzweiflung der Perser erstieg die höchsteStuft. Manche entzogen sich dem unerträg-lichen Zustande durch den Selbstmord; viele,die Bewohner ganzer Flecken und Dörfer,flüchteten in die Gebirge, nach Indien, zuden Türken. Die armenischen Kaufleute,die, seit hundert Jahren, dem persischenHandel einen vermehrten Schwung gegebenhatten, zogen fort. Vergebens suchten Na»dirs zahlreiche Aufpasser die Auswanderun-gen zu verhindern. Vergebens glaubte Na-dir seinen Thron und sein Leben durch großeArmeen von Afganen, und andern Nichtpcr»scrn, gesichert. Seine Feinde bewirkten eineVerschwörung, die seinen Tod beschleunigte.Drey Ofsicicrc seiner Leibwache tödtetcn ihn(1747 Jun.) in seinem Zelte, und machtenaus seinem Hicnschädel, für welchen kaumdie Welt groß genug war, eine Kugel desKegelspiels.
Nadir Schahs Tod gab das Zeichen zuinnerlichen Kriegen. Ein Neffe desselben,
Ali