Druckschrift 
17 (1806)
Entstehung
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231
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überließ. Er wurde nun von seinen Obernzurückgesetzt. Darüber verdrießlich, nahm erseinen Abschied. Hierauf lebte er mehrereJahre sich selbst, und seinem Familicncirkel,bildete er während dieser Zeit seine Fähig«kciccn glücklich aus. Bald ward er der Lieb«liug der Weiber — der Mann einer reichenWittwe. Er verschaffte sich nun nicht alleindie Bekanntschaft mit dem Hofe, sondernauch die Gunst desselben. Sein Onkel, einDomherr und ein talentvoller Mann, dersich seiner Bildung eifrig angenommen hatte,brachte es dahin, daß man ihm die Stelleeines ansserordcntlichcn Gesandten am großbri«launischen Hofe anvertraute. Einige Zeit her«nach schickrc man ihn mit geheimen Aufträ-gen nach Wien. Es gelang ihm hier, einGünstling der Kaiserin Marie Theresie zuwerden, und, von ihr unterstützt, eine Gra-fin Dann zu heyrathcn. Der große Staats-mann da Eunha hatte ihn dem König Jo-seph, als er noch Kronprinz war, so nach-drücklich empfohlen, daß ihn derselbe, gleichbey dem Antritte seiner Regierung, zumStaatssccrelär der auswärtigen Angelegen-heiten erhob. Carvalho war ihm bald un«

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