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polds I Tochter, war zwar von Mönchenerzogen, aber doch helldcnkcnd genug, umsich von ihren Vornrtheilcn ziemlich frey zuerhalten; daher hatte man ihn auch, solange der Vater lebte, von aller Einmischungin die Regierungsangclegenhcitcn entfernt.Uni so inniger fühlte er aber die Nothwen-digkeit, der Staatsverwaltung seines Reicheseine zweckmäßigere Richtung zu geben. ZumGehülfen in dieser wichtigen Angelegenheitwählte er sich einen der größten Minister,die die portugiesische Nation auszuweisenhat.
Sebastian Joseph von Carvalho, (geb.i699)cin armer Edelmann, der sich aberschon durch seinen schönen und starkgcbautmKörper empfahl, wurde von seinem Vaterder Rechtswissenschaft gewidmet. Diese gabjedoch dem feurigen, unternehmenden Geistedesselben keine angemessene Bcschäffrigung.Er wurde daher Soldat. Allein das portu-giesische Militär befand sichdamahls in einemso schlechten Zustande, daß der muntre Car-valho auch hier keine hinlängliche Unterhal-tung fand, daß er sich den Ausschweifungen
über-