entbehrlich; er war bald der eigentliche Re-gent.
Carvalho, der sein Vaterland wieder he-ben wollte, hatte mit mächtigen Schwierig-keiten zn kämpfen. Zuerst suchte er dieSchiffahrt und den Handel seiner Nationwieder empor zu bringen. Er ltcß daher diebefestigten Ocrter an der Küste in eiltenfurchtbarern Znstand versehen, damit sie dienlgierschen Seeräuber nachdrücklicher als bis-her zurückhalten mochten. Er ließ, zumSchutze der Handelsschiffe, eine ansehnlicheFlotte auslansen. Nm der Betriebsamkeitder Portugiesen einen vermehrten Schwungzu geben, verboth er (1751) den Englän-dern die Ausfuhre des Goldes; sie solltenentweder Waaren gegen Waaren eintauschen,oder von dem Golde, das sie sich bezahlenließen, zwey Procente abgeben. Die vori-ge!; Könige hatten ihre Domäncngütcr oftsehr freygebig unter den Adel ausgetheilt,und die Kammereinkünftc waren dadurch all-mählig sehr vermindert worden. Diese Gü-ter mußte» nun (175z) ihre Besitzer zumTheil wieder hergeben, und mancher wurde
dadurch