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eines ganzen mit Gold angefüllten Kastenszu erkaufen. Um so bereitwilliger half Fan»nclli den Bedrängten, zog er das Verdiensthervor. Den Veranlassungen des Neidesund Hasses vorsichtig ausweichend, überhäufteer wohl gar seine Gegner mit Wohlthaten.Vergebens both ihm Ferdinand VI mehrereStaatsamter an, und kaum konnte er ihnbewegen, den Ritterorden von Calarravaanzunehmen. Er verließ zwey Jahre vorFerdinands Tode (1757) Madrid, um aufeinem kleinen Landgute in der Nahe vonBologna sein Leben zu beschließen, welcheser noch 25 Jahre (bis 1782) fortsetzte.
Ein größeres Ansehn, als Farinclli, be»hauptete bey Ferdinand VI sein Beichtvater,der Pater Nabago, der letzte jesuitische Ge»Wissensrath eines Königs von Spanien, derviel vermochte. Die Vercdlsamkeit desselbenwar aber doch nicht hinreichend, ihm wegendes Verlustes seiner Gemahlin Maria Bar»bara, einer portugiesischen Prinzessin, denein trauriger Tod (1798 Aug.) veranlaßte,Trost einzuflößen. Die Betrübniß, die erüber denselben empfand, gieng in Schwer»
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