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17 (1806)
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seine Geschicklichkcit schon eins den vornehm«sten italienischen Theatern bewundert wordenwar^ nahm er einen Nnf nach London an,wo man ihm für sechs Monathe 1500 PfundSt. bezahlte. Er wurde hierauf (17^2) kai-serlicher Kammersänger zu Wien, und hierwar es, wo sich Karl VI das Verdienst er-warb, ihn auf den richtigen Geschmack imVortrage zu leiten. Nun wurde Farinellierst der große Sänger, dessen Ruhm sichdurch ganz Europa verbreitete. Dieserbrachte ihn an den Hof Philipps V vonSpanien, der den sanften, bescheidenenMann, den in der Kunst, ihn aufzuheitern,niemand übertraf, so lieb gewann, daß erseinen Umgang nicht einen Tag vermissenkonnte. Farinclli benutzte jedoch die Gunstdes Königs mehr zu andrer, als zu seinemeignen Vortheile, und nie ließ er sich durchGeschenke oder Schmcichclcycn dahin bringen,seinem Monarchen eine unwürdige Personzu empfehlen. Einer der spanischen Großen,welcher Vicekönig von Peru zu werdenwünschte, both ihm vergeblich 400.000 Pia-ster an. Ein andrer machte einen vergebli-chen Versuch, seine Freundschaft vermittelst

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