Druckschrift 
17 (1806)
Entstehung
Seite
222
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muth, in Wahnsinn über. In diesem Zu»stände verließ er die Welt, in seinem Zim-mer des Pallastes zu Villa viciosa einge-schlossen (1759 am 10. Aug.).

Da Ferdinand VI keinen Sohn hinter-ließ, so wurde der spanische Tnron seinemHalbbruder, dem Könige Karl beyder Sici-licn, zu Theil. Dieser, der den aachncrFrieden nicht anerkannt hatte, hielt sich auchdurch daS, was derselbe in Rücksicht seinerErbfolge in Spanien verordnete, nicht ver-bunden. Sein ältester Sohn war an Geistund Körper so schwach, daß er sich der Re-gierung nicht unterziehen konnte. Dies;wurde der Nation durch ein Gutachten einerCommission von Aerzten, welchen Karl dieUntersuchung aufgetragen hatte, bekannt ge-macht. Nun trat der jüngere Bruder Karlan dessen Stelle. Der dritte, Ferdinand,wurde König von Neapel. Dieser widmetesein Vertrauen dem Italiener Squillaci, derihn, untersiüht von Grimaldi, dem span.Gesandten zu Paris, für das bourbonischeVülidniß-gewann.

Eben