Druckschrift 
17 (1806)
Entstehung
Seite
189
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„er Tafel, und in seinem Umgänge, lieb-reich aufnahm. Dennoch entwarf der vonseinen Mirstanden beneidete Günstling Frie-drichs einen Plan, der dem Leben oder derFreyheit des Königs drohcte. Dieser Plansollte schon einige Monathe früher (15. Aug.)ausgeführt werden, als Friedrich in Schön-brunn, einem warkotschen Dorfe, übernach-tete. Zu dem Zimmer, wo Friedrich da-mahls schlief, führte eine verborgene Thürund Treppe. Aber durch Zufall schloß sicham Abend vorher das ziethensche Corps, daseben seine Stellung veränderte, um Schön-brunn an. Warkotsch mußte daher die Aus-führung seines Planes bis zu einem günsti-gern Zeitpunkt verspüren. Dieser war nungekommen. Friedrich hatte in dem 400Schritte von Strehlen entfernten DorfeWeisclwitz nicht mehr als eine Grcnadier-compagnie, von welcher zo Mann auf derWache waren, zur Bedeckung. In derNähe war ein Wald. Derjenige, der mitWarkotsch Friedrichs Ucbcrraschung vcrabrcd-te, war der Graf Wallis, der Befehlsha-ber des laudouschcn Regiments. Warkotschbrauchte seinen Jäger Kappel zum Bothen,

und