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Anstatt dcr Belohlmngcn und der Lob-preisungen, die Laudon von seiner Monar-ch«? erwartete, wurden ihm von der MarieThcrcsie Verweise zu Theil. Der Hofkriegs-rats» konnte es ihm nicht verzeihen, eine sowichtige Unternehmung, ohne seinen Vefehlausgeführt zu haben, und kaum rettcie derKaiser Franz, der Vertraute seines Vorha-bens, die kältere Uebcrlegung des FunkenKaunitz, und dcr machtige Einfluß des alrenLicktenstein, den General ohne Ahnen, ohneProtcction, dcr sich blos durch seine Talentevom Eroatenmajor emporgeschwungen hatte,von dcr Ungnade dcr Monarchin.
Friedrich konnte Schweidnitz jetzt nichtwieder erobern. Laudon konnte seine Erobe-rungen weiter treiben, wenigstens seine Win-terquartiere im schlesischcn Gebirge behaup-te». Friedrichs Lage war im ganzen Kriegekaum so bedenklich gewesen. Seine Solda-ten fiengcn an, den Muth zu verlieren.Fncdnch versammelte daher die vornehmstenOfficiere seiner Armee. Er schilderte ihnenseine Ungiücksfalle, seine Hoffnungen. Je-dem von ihnen sollte es freistehen, seinen
Dienst