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von Zeit zu Zeit einige Kanonenschüsse. Umso weniger konnte man ( i. Oct.) das Ansrücken der O-streichcr hören. Zasirow hatteseiner Reserve keine bestimmten Befehle ac-geben. Die Verwirrung ward daher baldherrschend, als die östreichischen Grenadiere,ohne einen Schuß zu thun, mir gefälltemBajonet, in den bedeckten Weg eindrangen,und die Russen, gleich Unsinnigen, so her-einstürzten, daß sie übcr die Leichen ihrerCamcradcn, mit weichen sich eine unerwar-tete Tiefe anfüllre, hinüberkiettcrtcn. Zu-gleich setzten sich 250 östreichische Kriegsge-fangne, die sich im Wasserfort befanden, inFreyheit. So wurde die preussische Besaz-zung schnell überwältigt; doch kostete es denOestreichcrn 1490, und den Russen 100Mann. Jene plünderten, des Verboths ih-res Obergcncrals ungeachtet. Die Russensahen ruhig zu. Zastrow's Bericht an seinenKönig ficng sich an: ,,Sire, alles ist verloh-ren, nur die Ehre nichtFriedrich fand seineRechtfertigung so hinlänglich, daß er den Vor-fall für ein Räthsel erklärte, übcr welches ersein Urtheil verschieben wollte. Zastrow bekamauch erst nach dem Kriege seinen Abschied.
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