den konnte, mußte also die Aufmerksamkeitder Franzosen erregen. Als nun (1759Jan.) eine Abtheilung preussischer Eavallcriein der Gegend von Langcnsalz erschien, umdie rückständigen Kriegsstcucrn einzutreiben,hielt man dieselbe für den Vortrab einesgrößer» Heeres, welches dazu bestimmt wäre,gegen die Reichsarmee eine wichtige Unrer,nchmnng auszuführen. Die Oestreichcr undNeichstrnppen drangen hierauf bis Meininegen und Eiscnach vor; sie verstärkten dieBesatzung in Erfurth. Ihre Ausbreitungkonnten der Herzog Ferdinand und der PrinzHeinrich, der über die Armee in Sachsenden Oberbefehl führte, nicht zugeben. Siemachten daher vereinigt Anstalten, die Oest,reicher und Neichstrnppen wieder zu entfernneu. Der Erbprinz von Vraunschwcig triebsie aus Hessen, und vornehmlich aus derGegend von Hersfcld, zurück; der preussi«schc General Knoblauch bemächtigte sich nichtnur (27. Febr.) der Stadt Erfurth, sonderner drang auch, des tiefen Schnees, und derschlimmen Wege ungeachtet, so muthig vor,daß die Oestreichcr sich bis über den Thürin,gerwald zurückziehen mußten.
Allein