Mein während baß der Prinz Heinrichalle Vorsicht nöthig hatte, um Sachsen zubeschützen, wurde der Herzog Ferdinand zu-gleich von zwey Heeren bedroht, die jetztbeydi unter guten Oberbefehlshabern stan-den. An die Stelle von Soubise, der indas .anzösische Ministerium berufen war,trat der Duc de Broglio, einer der einssichtsvollsten und thätigsten französischen Ge-nerale. Die Rheinarmee führte Couradesan. Durch die strengen Anordnungen desKriegsministers Bclleisle, deren Beobach-tungen die Generale sich forgfalrig angelegenseyn ließen, war die Kriegszucht der Fran-zosen, und ihr Muth, wieder gehoben wor-den. Die Vereinigung ihrer beyden Heeremußte nun der Herzog Ferdinand zu verhin-dern suchen; er mußte eine Armee nach derandern schlagen. Wahrend daß er dem Ducde Broglio einen Angriff zudachte, sollte Con-tades nicht weiter vorrücken. Er ließ daher25,000 Manu im Münsterschen stehen; mitdem übrigen Kriegsvolke, das unter seinemBefehle stand, brach er (im April) aus derGegend von Fulda in drey Colonuen nachder Gegend von Frankfurts) ans.
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