wünschen konnte. Schon am Neujahrstage(i759) sollte die Stadt von den Franzosenbeseht werden; diese stutzten jedoch über dieNeujahrstrommcln der frankfurther Soldatenso sehr, daß sie ihren Einzug erst bis zumfolgenden Tage verspätten. Der Magistraterlaubte den Durchmarsch eines Regiments;an dieses schlössen sich jedoch noch 10 andreBatallione an, die sich der Stadt und ihresGeschützes bemächtigten. Die Soldaten derStadt waren so überrascht, daß sie vor denAugen der erstaunten Bürger das Gewehrstreckten, und nach Hause giengcn. Soubiseempfahl sich übrigens den Bewohnern FranksfurthS durch seine gute Mannszucht, durchsein liebreiches Benehmen, durch den Aufswand seiner Prachtlicbe, durch die UneigcnsNützigkeic, die den schönsten Zug seines Chatrakters ausmachte. Unter andern ließ er alleaus Hessen gezogenen Coiuributioncn, ohneden geringsten Abzug zu seinem eignen Betdürfnisss, in die Kriegscasse fließen. Franksfurths Besitz sicherte dem Prinzen Soubisedie Verbindung mit der Reichsarmee in Fransken, und der östreichischen Armee in Böhsmen. Alles, was derselben gefährlich wers
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