nicht an, um das Herz der eben so geistreichenals schönen schwedischen Gräfin, Marie Au-rora von Königsmark, zu gewinnen? Abereben diese leidenschaftliche Liebe war einemöftern Wechsel unterworfen. Schon die Ge-schichte seiner vici.a Licbeshändcl macht dahereinen ziemlich weitläuftigen Roman aus. Möch-ten ihn aber diese Licbeshändcl nur alleinbcschässtigt, möchte ihn der eitle Rcitz ei-ncr Krone nicht auch geblendet haben! Wiethcuer hat sein schönes Land die Ehre, zweyvon seinen Kurfürsten mit der polnischen Kronegeziert zu sehen, bezahlen müssen!
Friedrich August I hatte, um sich dieseKrone zu verschaffen, (1697 Zun.) den Glau-ben seiner Vater gegen die katholische Reli-gion vertauscht. Derjenige, der ihn den pol-nischen Herren als einen Throncandidatenempfehlen musite, war der Oberste und Kam-mcrhcrr von Flemming, dem sein Schwager,der mimische Castcllan Prebenda», eine be-trachtliche Parthcy verschaffte. Die übrigenEdellcute thciltcn sich, als es (1697 May)zur eigentlichen Wahl kam, in die sobies-kische, und in die französische (für den Prinzen
Conti).