Druckschrift 
14 (1805)
Entstehung
Seite
376
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gen Geist, der vornehmlich Geschichte, Erd-kunde, Mathematik, und das Zeichnen, an-ziehend fand. Doch dieß waren auch dieWissenschaften, die damahls das gewöhnlicheStudium der fürstlichen und adlichen Jüng-linge ausmachten. Einen ganz vorzüglichenReil- hatren für unser» Friedrich August dieLeibesübungen, die dem Körper Festigkeit undGewandtheit geben. Er trieb sie mit solchemEifer, daß seine natürlichen Anlagen der Kör-perstrafe sich auf eine bewundernswürdige Artentwickelten, und daß man ihn daher, wennauch nicht den Großen, doch wenigstens denStarken, nennen kann. Nachdem er Frank-reich, Spanien, Portugal, und Italien, be-sucht hatte, erschien er auf dem Schauplatze desKrieges, wo er bald am Rhein, und baldgegen die Franzosen, focht. Zwcy Hauptzügein seinem Charakter waren jedoch Neigungfür das Frauenzimmer, und Eitelkeit. Jenebeherrschte ihn so leidenschaftlich, daß er allesanfboth, um zum Besitze eines Frauenzim-mers zu gelangen, welches seine Aufmerksam-keit cinmahl auf sich gezogen hatte. WelchePracht und Frcygebigkcit äusserte er nicht,welche glänzende und galante Feste stellte er

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