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der diese eitle Krone einem Prinzen seinesHofes verschaffen sollte, unterhielt diese Unseinigkeit geflissentlich, um zur Ausführungseines Auftrages Zeit zu gewinnen. Aberder Throncandidaten waren auch nicht wenige.Derjenige unter ihnen, der fleh zuletzt mclsdete, war der Kurfürst von Sachsen, Friesdrich August I. Kursachsen spielte in Deutschslaud eine ausgezeichnete Nolle. Seine Fürssten fochten gegen die Reichsseinde, gegendie Türken und Franzosen, mit patriotischemEifer. Johann Georg III, der Wien entsetzenhalf, starb (1691 Aug.) als Oberbefehlshaberdes deutschen Heeres, das den Franzosen amRhein entgegengestellt war. Auch sein Nachsfolger, Johann Georg IV, führte (169z)I2,ooo Mann seines eignen Kriegsvolkcs gesgen die Franzosen an; als er sich aber zumzwcyten Fcldzuge rüstete, überraschte ihn (1694April) der Tod. Ein Fräulein von Neidschütz,das er zur Gräfin von Nochlitz erheben ließ,theilte die eheliche Liebe, die er seiner Gesmahltn schuldig war. Da er keine Kinderhinterließ, so folgte ihm sein Bruder Friesdrich August (geb. 1670). Ansehnlich undschön gebaut, besaß dieser Prinz einen feuris
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