Z?4
gungen einen großen Theil der BewohnerPolens unglücklich.
Der König Johann (starb 1696 Inn.)nvar bereits ein Jahr todt, ehe man zur Wahlseines Nachfolgers ernstliche Anstalten machte.Seine Gemahlin, die, der reichen väterlichenErbschaft wegen, mit dem ältesten SohneJacob in einem Ncchtshandcl begriffen war,und dagegen dem jüngern, Alexander, ihreganze Zuneigung schenkte, beschwor dennochdie Ncichsstände öffentlich, keinen von ihrenSöhnen zu wählen. Die Armee, die seit 6Jahren (seit 1690) wo kein Reichstag gewe-sen war, ihren Sold zu fordern hatte, comföderirte sich, kündigte ihren Generalen, wäh-rend daß Türken und Tataren das Land ver-wüsteten, den Gehorsam auf, und machte sichdurch eigenmächtig erpreßte Contributionenbezahlt. Ihr war es also ziemlich gleichgül-tig , ob wieder ein König gewählt wurde.
Doch, die Großen der Nation waren(1697 Sept.) in Ansehung desjenigen, densie ihrer Krone werth hielten, uneinig. Lud-wigs XIV Gesandter, der Abbe Polignac,
der