Druckschrift 
14 (1805)
Entstehung
Seite
373
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hatte er sich mit Rußland und Polen Hein»lich in eine Verbindung eingelassen.

In Polen stellte damahls der sächsischeAugust II den König vor. Dieses Reich sankin der Wagschaale der politischen Macht immertiefer. Seit Vatory hatte die Nation keinenrecht geistvollen König, und dieser regiertenur zu kurze Zeit. Johann Sobicsk» marzu sehr mit KriegshÄndcl» beschäftigt, alsdaß er seiner Staatsgewalt das nöchige Anssehn hatte verschaffen können. Der Adeldehnte indessen den Umfang seiner Rechteund Anmaßungen immer weiter aus. Zugleichstieg aber auch sein Luxus, und die Vefrie-digung desselben machte drückende Erpressungenttöthig. Der Edelmann that alles, was ihmbeliebte, und selbst das Recht suchte er aufeine ungerechte Weise durchzusetzen. EinTheil des Adels schloß sich, theils der Ver-wandtschaft, Heils der Hofgunst wegen, anden König an. Daher wurde Polens Wohl»stand immer von zwep einander ftindsecligbehandelten Partheycn gestört. Indessenmachten auch unbarmherzige Religionsverfol-

gungen