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den er (1682 Ott.) auf ci'ncm Reichstage zuPresburg thun ließ, daß die Natiou dasWahlrecht nicht eher wieder ausüben sollte,als bis der ostreichische Mannsstamm ganzaufgehört hatte, wenig Widerspruch» Aberdie kaiserlichen Minister giengcn weiter. Sieerklärten einer (1698) nach Wien berufenenVersammlung von ungcrschcn Großen, daßder Kaiser die Absicht habe, dem ungcrschcnReiche die Einrichtung einer deutschen Pro-vinz zu geben, um, wegen der Steuern undAbgaben, die Einwilligung der Stande nichtweiter nüthig zu haben, und wenn der Erz-bischof von Colocza auch noch so glücklich war,den Platt der kaiserlichen Minister zu verei-teln, so fand das Mißtrauen der ungerschenGroßen, das dadurch rege wurde, doch baldmanche Veranlassung, sich starker zu fühlen.Die Ungern, denen die Abneigung gegen diedeutsche Oberherrschaft schon angebohren war,die fühlten diese Abneigung durch die Bedrü-ckungen, welche die protestantischen Bewohnerihres Landes erfuhren, und durch die eigen-mächtige Vermehrung ihrer Abgaben und Lie-ferungen , noch gar sehr vermehrt. DerAusbruch ihres innigst gekränkten Gefühls
wartete