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ckens, den dieser fürchterliche Auftritt unterden Soldaten und Einwohnern verursachte,erstiegen die Bayern den Felsen, auf welchemdie Festung lag, und diese, deren Kanonenes an Pulver fehlte, durfte keinen Widerstandwagen. Eben so leicht eroberte der Kurfürst,vor dem jetzt alles zitterte, andre Passe undOertcr, bis er (25. Jun.) in die HauptstadtJnnspruk einrückte. Indessen mar Vcndomemir 12,000 Mann schon bis Trient vorge-drungen. Der Kurfürst erstieg nun, um ihmnäher zu kommen, den hohen Brenner.
Jetzt ficng sich aber der unglückliche Zeit-punkt für den Kurfürsten an. Die ihrer ein-fachen Lebensart, und ihrer Anhänglichkeitan dem östrcichischcn Hause, gleich treuenTyroler wurden von dem Kurfürsten, unddessen Soldaten, so unbarmherzig behandelt,daß sie für die bayrische Herrschaft unmöglichZuneigung gewinnen konnten. Der Kurfürstdrückte sie durch Contributionen; feine Sol-daten erlaubten sich alle Handlungen des zucht-losesten MurhwillenS. Dieß forderte dieTy-rolcr, gröptentheils geübte Scharfschützen,zur entschlossenen Verteidigung ihres Vater-landes