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die sich zooo Franzosen anschlössen, in dieGrafschaft Tyrol eindringen, um dem ausItalien anrückenden Vcndsme die Hand zubicthcn. Indessen sollte Villars in Bayernstehen bleiben, um den Unternehmungen derkaiserlichen Armee unter dem Generale Sty-rum entgegen zu arbeiten»
Dieser Plan, der den Kurfürsten zumUrheber hatte, sollte dem Kaiser die Verbin-dung mit Italien, Schwaben und der Schweitzentziehen. Die Ausführung desselben schienauch anfangs vom Glück begünstigt. DerKursürst, der (170z Inn.) mit 16,000 Mannin Tyrol eindrang, brachte die Fclscnfe-stung Kuffstein in seine Gewalt. Die Er-oberung derselben erleichterte ihm eine ent-schlossene Maßregel des braven Commandan-teu.. Dieser ließ, um den belagernden Bayernallen Schutz zu entziehen, die Vorstädte seinerFestung abbrennen. Aber ein heftiger Wink»gab den Flammen eine so unglückliche Rich-tung, daß ein großer Theil der Stadt selbstin Brand gerieth, daß ein Magazin mit Pa-tronen, Granaten, Bomben und Pulverfäs-sern in die Luft flog. Wahrend des Schre-ckens,