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14 (1805)
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seiner Monarchie zu bestimmen! OeffentlicheGebelhe sollten nun für die Nechtsgelchrten,denen Portocarrcro die letzte Entscheidungdieses Handels überließ, Erleuchtung vomHimmel erflehen. Man legte das schon fer-tige Testament (1700 am istcn Qct.) Karlnzur Unterzeichnung vor. Er weinte, unter-schrieb, ließ es besiegeln, und fiel in Ohn-macht. In dem königlichen Begrabnißgcwülbeim Escorial, vor den geöffneten Sargen sei-ner Eltern, und mit dem Gedanken an die-selben ganz erfüllt, reichte er, seine Blicke aufdie Särge hinwendend, seinen letzten Willen,in welchem Philipp von Anjou zu seinemNachfolger ernennt war, dem Marquis d'Har-court hin. Einen Monath hernach (1. Nov.)starb er im Zysten Jahre.

Wie erstaunte Harrach nicht, als er, ganzwider sein Erwarten, hörte, daß nicht derErzherzog Karl, sondern Philipp von Anjou,in Karls II letztem Willen, zum künftigenBesitze der spanischen Monarchie ernennt wor-den sey! Ludwig XIV war mit demselbennicht ganz zufrieden. Eine Theilnng hatteseine Macht ja unmittelbar vergrößert! End-lich