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Auftrag schmeichelte, ordnete eine Commisstonvv» drey Cardinalen an. Diese erhielt vonPortocarrero, oder von dessen Secretär, dieheimliche Anweisung, für Ludwigs XIVEnkel,den Herzog Philipp von Aujou, zu stimmen.Philipp war also der Prinz, den der PabstKarl» II zu seinem Nachfolger vorschlug. AberKarl konnte seine Vorliebe für das östreichischeHaus noch immer nicht ganz unterdrücken.Er war indessen entschlossen, die Entscheidungseinem Staarsralhe zu überlassen. Da nunder junge Harrach, Leopolds Bevollmächtig-ter, dem, was Portocarrero und Urraka fürden bourbonischen Prinzen thatcn, gar nichtentgegenwirkte, weil er Karls II Neigungfür Scstreich gar zu viel zutraute, so erklartesich endlich auch der Staatsrath für denPrinzen Philipp. Die Zweifel, die Karlnoch immer hegte, suchte man durch einenzweytcn Ausspruch der Theologen und Juri-sten zu heben. Endlich wußte sich Karl, inwelchen Portocarrero immer lebhafter drang,nicht weiter zu helfen, als daß er das ganzeGeschaffte seinem Minister, als eine Gewis-senssache, übergab. So viel Mühe kostetees dem armen Karl, das künftige SchicksalGallettj Wcltg. 14t Th. N seiner