sollte den jungem Erzherzog für seinen Nach-folger erklären. Dagegen erwartete man, daßganz deutsches Kriegsvolk nach Spanien kom-men würde. Zum großen Erstaunen des Por-tocarrcro verlangte abcrHarrach, daß Spaniendasselbe bezahlen sollte.. Hgrrach entschuldigteseinen Antrag durch den schlechten Zustand derkaiserlichen Finanzen, die höchstens den hal-ben Sold ertragen könnten. Karl II bewil-ligte alles; nur sollte zugleich der Erzherzognach Spanien kommen. Er versprach sogardie Marschkosten bis »ach Holland. Manunterhandelte schon mit England und Hollandwegen der ttebcrschiffung dieser Truppen.Aber wahrend man dieselben von einem Tagezum andern erwartete, brachte ein Courierdie unvcrmuthete Nachricht, daß die vcrsproch-ncn Truppen schwerlich kommen würden. Leo-pold und seine Minister hatten wieder aller-lei) Vcdcnklichkciten. Die Soldaten, die sieallenfalls schicken könnten, (sagten sie unterandern) bestanden meistens aus Protestanten.Die Kosten, die des Erzherzogs Karls Reisenach Spanien erfordre, wären für die kaiser-liche Kasse zu groß, und ohne ein ansehnli-ches Gefolge wollte ihn die Mutter nicht
reisen