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tüstung. Nun wurde zwar Friede; aber nunbrauchte man die Truppen, die man bey demdamahls noch fortdauernden Türkenkriege ent-behren konnte, um sich in Italien, vornehm-lich im Hcrzogthume Mayland, festzusetzen.
Die Schwierigkeiten, die der Hof zuWien den. Vorschlagen seiner Anhänger zuMadrid entgegensetzte, waren Ursache, daßdiese gegen das Interesse des Kaisers endlichkalcsinnig wurden. Auch hatte der damahligeGesandte des Kaisers, der Graf von Lobkö-witz, gar nickt die Eigenschaften, wodurch erdie spanische Nation für die östreichische Herr-schaft hatte gewinnen können. Vielmehr warsein stolzes Benehmen den spanischen Großenso kränkend, daß man ihn endlich abrufenmußte. An seine Stelle kam der Graf vonHarrach, der schon in Madrid gewesen war,gegen den die Spanier kein Vorurtheil hat-ten. Er kam mit der uneingeschränkten Voll-macht, den Vorthcil seines Hofes auf jedeArt und Weise durchzusetzen. Aber es währtelange, che die spanischen Minister sich mitihm einlassen wollten. Endlich lenkte sich Por-tocarrero auf die östreichische Seite. Karl II
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