Druckschrift 
14 (1805)
Entstehung
Seite
162
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Der mit unerbittlicher Grausamkeit stra-fende Peter war auch kein zärtlicher Ehegatte.Er hatte, nach seiner Vcrheyrathung, der«hcmahligen Lieöcshändel sich keineswegcs entsschlagen. Besonders fand er an der AnnaJwanowna Möns, der Tochter eines libfian-dischcn Weinschenken, noch immer sehr vielAnziehendes. Eudopia hatte nicht Ueberwin-dung genug, ihn deswegen mit ihren Vor-würfen zu verschonen. Sie glaubte sich zudenselben um so berechtigter, als sie ihm schonzwcy Prinzen, Alcpjei (1690) und Alepander(1691) gebohrcn hatte, und die Mutter Na- 'talie sie zur Acusserung ihrer Empfindlichkeitantrieb. So lange diese lebte, ertrug derZaar ihre Empfindlichkeit ; als diese aber(1694) starb, hob er nicht nur alle Verbin-dung mit der Eudopia auf, sondern er be-schuldigte sie auch noch der Theilnahme ander Verschwörung der Streichen, und siemußte in das Kloster Susdal wandern.

Der nnbarmherzige Gatte aber war ein treuer,dankbarer Freund. Dicß bewies er bcy demTode derjenigen, die an seinen neuen Schö-pfungen so vielen Antheil hatten. Gordon

und