Druckschrift 
14 (1805)
Entstehung
Seite
163
Einzelbild herunterladen
 

und le Fort starben beyde in einem Jahre(1699). Dem erster«, den er in seiner letz-ten Krankheit fleißig besuchte, drückte er selbstdie Augen zu, widmete er Thränen, und einprächtiges Leichenbcgängniß. Le Fort haltedurch Ausschweifungen, zu welchen er auchden Zaar verleitete, die Kräfte seines Kör-pers so früh erschöpft, daß dieser sich schon im47sten Lebensjahre auflösete. Sterbend vcr-schn.ähete er jede priestcrliche Vorbereitung,ließ er sich Horatzcns Ode an den Q. Dclius(die zte im 2tcn Buche) wiederholt vorlesen,suchte er durch rauschende Musik die Schreckendes Todes zu verscheuchen. Er starb so arm,daß sein Enkel nicht die Kosten der Trauerbestreiten konnte. Peter war bey seinem Todeso gerührt, daß er seinen Leichnam küßte,daß er ihn mit seinen Thränen badete»

Le Forts Stelle nahm nun Mcntschikowein; der Sohn eines armen Mannes, denein Pastetcnbccker zu sich nahm, um seinekleinen Pasteten, eine den Russen sehr ange-nehme Speise, von ihm herumtragen zu las-sen. Der muntre, immer singende Jungehatte guten Absatz. Am glücklichsten war erL 2 auf