Druckschrift 
14 (1805)
Entstehung
Seite
17
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rern der reformirten Religion, und da glaubteman sehr leicht an das Gerücht, daß derneugebohrne Prinz untergeschoben sey.

Um so lebhafter regte sich der Wunsch,daß man den König Jacob gegen den Prin-zen Wilhelm vertauschen könnte. Diesernahm sehr klug die Miene an, als wenn dieAngelegenheiten in England ihm ganz gleich-gültig wären. Er wollte keine von bcydcnParthcyen beleidigen; er wollte noch wenigerbey der damahligen königlichen Familie Ver-dacht erregen. Gegen diese bewies er sichvielmehr sehr freundschaftlich. Weil er aber,ganz unpartheyisch sich verhaltend, dem despo-tischen Verfahren Jacobs II seinen Veyfallversagte, so äusserte dieser seinen Unwillenüber Oranien, und die Gcncralstaaten, im-mer deutlicher. Er forderte die sechs Regi-menter, die bisher im holländischen Soldegewesen waren, wieder zurück; er vergrößertedie Flotte. Dadurch gab er aber dem Prin-zen von Oranien eine erwünschte Veranlas-sung , sich der englischen Patrioten gegen ihnanzunehmen. Einige der vornehmsten engli-schen Herren bathen ihn auch noch besondersum seinen Beystand.

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