Druckschrift 
14 (1805)
Entstehung
Seite
18
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Der Prinz Wilhelm hatte, schon seit ei-nigen Jahren, die Gcneralstaaten zur Ver-mehrung der Landarmee aufgefordert; aberdie Stadt Amsterdam widersetzte sich dieserVermehrung so standhaft, daß sie unterblieb.Die weisen Vorsteher dieser großen Handels-stadt sahen sehr wohl ein, daß eine großeLandmacht zu weiter nichts dienen könne, alsdie Republik zur schädlichen Theilnahme anLandkriegen zu verleiten. Sie trugen dage-gen auf die Vergrößerung der Flotte an.Ungeachtet nun der Prinz seinen Plan wegender Landarme« noch nicht durchsetzen konnte,so war sie doch ansehnlich genug, ihn bcyseiner Unternehmung gegen Jacob II zu un-terstützen. Auch gaben ihn verschiedene deut-sche Neichsfürsten das Versprechen, die hol-ländischen Truppen, die man einschiffen würde,durch ihr Kriegsvolk zu ersetzen. Alle Zurü-stungen, die der Prinz damals machte, schie-nen gegen Frankreich, welches damahls Phi-lippsburg belagern ließ, gerichtet; allein derfranzösische Gesandte im Haag durchdrangdennoch das Gcheimniß des eigentlichenPlans. Jacob wurde von Ludwig XIV ge-warnt. Ludwig wollte ihm eine Flotte und

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