II
stände dienten. Jacob wollte stc deswegenvom Hofe entfernen; aber die Reitze der scho-nen Frau besiegten seine Standhaftigkeit.
Sein Halbbruder, der Herzog von Mon-mouth, machte einen unglücklichen Versuch,ihm den Thron zu cntreissen. Bisher hatteer sich bcy seinem Schwager, dem PrinzenWilhelm von Orauien, aufgehalten, und erwar von d mselben fehr freundschaftlich be-handelt worden. Wilhelm fand jedoch, alsJacob II den Thron bestieg, für gut, ihnzu entfernen. Monmouth begab sich hieraufnach Brüssel. Von Jacob bestandig verfolgt,ließ er sich endlich, von seinen hitzigen An-hängern, zu dem unüberlegten Einfall hin-reisten, eine Landung in England zu versu-chen. Er fuhr mit drey kleinen Schiffen ansHolland ab. Als er auf der westlichen Küstelandete, belicf sich die Anzahl seiner Anhän-ger kaum auf hundert; nach vier Tagen aberwar sein Kricgsvolk schon bis auf 2000Mann, ftevlich meistens gemeine Leute, an-gewachsen, Er unterstand sich nun, den Kö-nig Jacob, in seinem Manifeste, einen Ver-räiher, Tyrannen, Mörder, einen papisti-sch cn