Druckschrift 
14 (1805)
Entstehung
Seite
12
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schen unrechtmäßigen Besitzer des Throns zu.nennen, und ihm die Vergiftung des vorigenKönigs gerade zu Schuld zu geben. Aber Mönsmouth, der zu wenig Geistcsstärke besaß,und an guten Offneren Mangel litt, ver-säumte die beste Zeit, seine Unternehmungenbedeutend zu machen. Da half es ihm we-nig , daß 20 Madchen ihn mit zwey Fahnen,und einer Abschrist der Bibel, beschenkten,daß so viele Leute ihm zuliefen, daß es anGewehren für dieselbe fehlte. Jacob machtebald so große Zurüstungcn, daß Monmouthin die verzwciflungsvollste Lage gerieth. Nunließ er sich von seinen verblendeten Anhän-gern auch noch bereden, (5. Zun.) der könig-lichen Armee ein Tressen zu liefern, das,der großen Tapferkeit setner Leute ungeach-tet, unglücklich für ihn ausfiel. Als Bauerverkleidet seine Rettung suchend, mußte ersich in einem mit Farrcnkraut bedeckten Gra-ben verbergen. Aber auch hier wurde er ge-funden. Ganz ermüdet und niedergeschlagen,weinte er, als man sich seiner bemächtigte.Seine Hinrichtung, die der unbarmherzigeJacob (5. Jul.) geboth, rührte das Volk,das ihn liebte, bis zu Thräncn, und der

schöne.