!tt —
erzwungen werden.. Ich sage es Dir noch einmal: Ichabsolvire Dich nicht, und schließe Dich aus von allenSegnungen und geistlichen Gütern der Kirche nnd über-gebe Dich dem Verderben, es sei denn, daß Du DeineKinder zn mir in den Unterricht schickest. Kannst DuDeinen Mann durchaus nicht bewegen, dann stecke Dichbinter die Kinder, blocke sie mit Versprechungen an Dich,pchrc sie im Geheimen das Ave Maria, das Kreuzschla-gen u. s. w. Kannst Du die Kinder nicht öffentlichschicken, so schicke sie heimlich; kannst Du sie nicht sckik-ken zur rechten Zeit, so schicke sie wann es geht, paßdas Eine um das Andere einige Wochen lang zu Dei-nen Verwandten gehen, dann wollen wir schnell allesMögliche daran tliun. Erzähle ihnen viel von der Herr-lichkeit der katholischen Kirche, den Heiligen, den schönenBildern und bunten Sachen. Flöße ibnen einen Wider-willen und Mißtrauen gegen den protestantischen Predi-ger ein. Kurz thue, was Du willst, nur mache sie katbolisch, dann kommst Du auch nach dem Tode gar nichtmehr in's Fegfcuer. Ich nehme Alles auf mich. Abermerke es Dir, ich absolvire Dich nicht eher, Du habestdenn Deine Kinder zu mir gebracht. Du kannst gehen!Komm bald anders wieder! — sGeht ab.)
Frau: Ich kann's nicht ändern! So werde ichhinausgestoßen von dem Priester Gottes. So hart nndungerecht behandelt von dem Hirten! Ich werde irre anihm. Nun, — er ist doch nur ein Mensch! Ich habewohl in der Schrift gelesen: H „Sic werden euch in„den Bann thun. Ja es kommt die Zeit, daß, wer„euch tödtet, wird meinen, er thue Gott einen Dienst„daran." Ich will mich trösten an dem Wort des Herrn:") „In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich„habe die Welt überwunden."
Zweites Gespräch.
Priester: Es freut mich sehr, Dich so bald wie-der hier zu sehen, um in dieser heiligen Stunde nnd in
') Ich. 16, 2. — Z Joh. > 6, ZZ.