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Das Soll und Haben von Eichborn & Co in 175 Jahren : ein schles. Beitr. zur vaterlaendischen Wirtschaftsgeschichte
Entstehung
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Deputationen der Kaufmannschaft, der Stadt, der Stadtverordneten unddie zahlreichen anderen Gratulanten, die sich bei ihr einfanden, in denschönen und großen Räumen des neuen Hauses willkommen heißen.

Aus der großen Zahl der Glückwunschschreiben und Adressen,welche die Firma bei dieser Gelegenheit empfing, möchten wir hier zu-nächst das Gedicht hervorheben, dasdie geordneten Kaufmannsältestenund die sämtliche an der Börse recipirte Kaufmannschaft demedlenHause Eichborn widmete, und welches folgenden Wortlaut hat:

Hell strahlet heut im goldnen Jubel-Kranzeein edles Haus! das in dem Raum der Zeit,den es durchlebt, an würdevollem Glanzesich immer gleich, an diesen Festtag reiht.

Um Blüthen ihm, dem herrlichen, zu winden,solln Worte hier der Freunde Gruß verkünden.

Wohl herrlich ists, wenn aus der Vorzeit Tagenvon innerm Werth und äußerm Ruhm umkränzt,der Eiche gleich, wo hoch die Gipfel ragen,

EIN Name fort durch ein Jahrhundert glänzt,und weit hinaus, in schattenreichen Zweigen,sich Geist und Kraft des Stammes würdig zeigen.

In einer Zeit, wie die, die uns vergangen,

wo Throne selbst des Schicksals Hand bewegt,und jeder Heerd, von seiner Macht umfangen,der freiste auch, des Wechsels Stempel trägt,ists nicht so leicht, bewährt sich zu entfaltenund groß den Ruhm der Väter zu erhalten.

Doch würdevoll sehn in der Edlen Reihe,die lange schon das stille Grab verhüllt,wir geistig hier, im Glanz der goldnen Weihe,

heut JOHANN LUDWIG EICHBORNS Ahnen-Bild,und Alle, die nach jenem Gründer kamen,bewahrten treu den hochgefeyrten Namen.