Und so steht heut’, von Alten hochgeachtet,das edle Haus noch groß und kräftig da,von keinem Hauch verletzter Pflicht umnachtet,im alten Flor, wie es die Vorzeit sah,und von Verdienst, dem ehrendsten umfangen,sehn heut’ in ihm wir MORIZ-EICHBORN prangen.
Dem Edlen Heil! den wir hier feyernd sehen.
Nur Seinem Fleiß und hoher Rechtlichkeitverdankt der Ruf sein ehrend Fortbestehen,voll reger Kraft und in Gediegenheit.
Sein weiser Sinn, Sein einsichtsvolles Strebenin jeder Zeit, griff vielfach ein ins Leben.
Und was sich heut aufs neue groß verkündet,dies Glück und Heil mög dauernd fortbestehn.
Der Herzen Kranz, den häuslich es umwindet,mög’ sich in ihm noch lange glücklich sehn.
Heil Allen, die dem Hause angehören,mög’ nie die Zeit je ihren Frieden stören.
So strahl’ der Tag, den festlich wir begehen,
Jahrhunderte in Glück und Segen fort,
Die Nachwelt mög’ den Namen noch erhöhen,
Des Vaters Ruhm schmück’ noch die Enkel dort.Erhabenheit, Humanität und Mildesey fort der Glanz von MORIZ-EICHBORN ’S Bilde.
Die Versammlung der Stadtverordneten schrieb: „Ein Jahrhundertist mit all seinen Wechselfällen des Sturms und Sonnenscheins an demGebäude Ihrer Handlung vorübergegangen, und es steht heut in all seinemGlanze unangetastet von der Zeit, eine Ehre der Gegenwart, eine Hoffnungkünftiger Geschlechter:
Erlauben Euer Hochwohlgeboren, daß wir als Repräsentanten derCommune der Hauptstadt Schlesiens Ihnen als dem gegenwärtigen hoch-verehrten Haupte dieses Hauses, so wie denen, die Ihrem Gatten-, Vater-